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Roadtrip

Lass mich dich in eine Geschichte entführen.

Sommer.
Die Straße.
Das Meer.

Es ist früh am Morgen.

Die ersten Vögel zwitschern ihre Melodie.

Ich bin aufgeregt –

ich konnte letzte Nacht nicht schlafen, habe vom Meer geträumt.

Der Sand unter meinen Füßen.
Das Salz in meinen Haaren.

Der Duft unserer sonnengewärmten Haut.

 

Gott, ich liebe diesen Duft.

 

Meine Augen verlieren sich in der weiten, kargen Landschaft.

Mein Herzschlag passt sich dem Rhythmus der Straße an.

Ich werfe dir einen Blick zu – du wirkst so friedlich.

Genau hier gehören wir hin.

Umgeben von Harmonie, Ruhe und Freiheit.

Die Luft ist erfüllt von guten alten Songs.

Man spürt die Freiheit in jeder Note, die Sehnsucht in den Stimmen der Sänger.

Es lässt uns erschaudern – unsere Seelen erinnern sich an dieses Gefühl aus anderen Leben.

Frei.

Wild.

Nicht nur tiefe Gespräche. Auch spielerisches Necken. Genau das macht diese Reise einzigartig.

Eine singende, tanzende Beifahrerprinzessin.

Und ein sanfter, mystischer, gutaussehender Fahrer.

Kein Drama. Keine Termine.

Nicht hier.

Nicht jetzt.

Nur atmen und sein.

Je näher wir dem Meer kommen, desto stärker spüre ich es in mir.

Sie ruft uns nach Hause – in ihre Tiefe.

Es ist, als hätte sie uns einst fortgeschickt – wie Wellen, um die weite Welt zu erkunden …

und nun weiß sie, dass wir bereit sind zurückzukehren.

„Genug, meine Lieben", flüstert sie.

„Jetzt wisst ihr – euer Zuhause ist in mir."


„Stopp – bitte, stopp!“ rief ich aufgeregt.

Als du anhieltest, sprang ich aus dem Truck und rannte direkt zu der versteckten Bucht, die ich von der Straße aus gesehen hatte.

„Mein Gott, kannst du das glauben?“ fragte ich, als du zu mir aufschlossest.

„So ein verstecktes Juwel – und wir haben es gefunden, verdammt!

Das ist unser Ort für die nächsten Tage, oder?“

Du schenktest mir dieses kleine Lächeln und ein sanftes mhm.

Wir liegen im Sand, eine Brise kitzelt unsere sonnengebräunte Haut.

Wir haben eine kleine, gemütliche Hütte nahe dem Strand gefunden.

Nächtliche Gespräche.

Gutes Essen.

Gute Musik.

Momente, die das Herz leicht und weit werden lassen.

Wir haben einander langsam erkundet.

Behutsam.

Mit Raum zum Atmen und Platz für gegenseitiges Verstehen.

Ein letzter Blick auf das Meer.

Auf unser verborgenes Juwel.

„Wir wissen, du bist unser Zuhause – aber wir müssen gehen."

„Es gibt Dinge zu tun."

„Und doch werden wir zurückkommen."

„Eines Tages."

„Und dann für immer."

Ein letzter, tiefer, salziger Atemzug –

um den Duft des Ozeans in unsere Herzen und Seelen zu tragen.

Dann …

zurück in die wirkliche Welt.

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