Der letzte Funke
Dunkle Stunden.
Hass.
Endlose Fragen.
Was bleibt?
Kampf.
Disziplin.
Erschöpfung.
Alles aus derselben Quelle.
Wo bin ich?
Wo soll ich hin?
Kannst du mir helfen?
Das Feuer — es erlischt allmählich.
Der Wächter ist gegangen.
Wie?
Wie soll ich es halten?
Bin ich selbst das Feuer?
Kann ich es selbst entfachen?
Das reinste aller Elemente.
Nichts kann es verunreinigen und doch ist es so leicht zu ersticken.
Am Boden angelangt — eine leise Glut, der letzte Zeuge.
Vielleicht muss es so sein?
Vielleicht müssen wir selbst zum Boden werden, auf dem wir unseren Weg beschreiten.
Wo sonst sollten unsere Füße das Gewicht der Bedeutung tragen?
Auf fremden Pfaden?
So wanderte ich mit letzter Kraft.
Meine Augen erblickten dich.
Deine Weite.
Deine Kargheit.
Deine unendliche Ruhe.
Eine Träne bahnte sich ihren Weg.
Die Glut erinnerte sich.
Ein Gedanke.
Eine Idee.
Eine Welt.
Vor mir — so klar, als ob es niemals etwas anderes gegeben hätte.
Die alte Dame weiß um ihre Weisheit.
Ich nahm all die Asche der vergangenen Momente und entsandte sie mit dem Wind.
Der Boden war nun blank.
Der letzte Funke — ich selbst.
Das Feuer entfachte.
Doch diesmal bin ich selbst der Wächter.